Mit der Realisierung eines Steges (1982) an einem schmalen Ufergrundstück in Steindorf begann vor mehr als 25 Jahren die Errichtung eines Manifests. Seit den 70er Jahren beschäftigt sich Günther Domenig mit diesem Ort, einem Ort, der mit der Geschichte seiner Kindheit eng verbunden ist. Mit den schroffen, geometrisch strengen, in Beton gegossenen, teilweise durch Hohlräume durchbrochenen Körpern nimmt Günther Domenig visuell den Bezug zu den besonderen Landschaftskonfigurationen des Gebirges auf. Das Haus ist gedacht als eine Art Hügelaufschüttung, aus der Felsen herausbrechen, Felsen ohne Bewachsung, Felsen, die den Stein zum Vorschein bringen.
Als Manifestation einer sehr persönlichen Architekturauffassung, ist dieses Projekt zum Kardinalspunkt im Schaffen von Günther Domenig geworden: "Ich bin in jeder Beziehung an der Grenze angelangt, hier wird sich zeigen, was ich überhaupt imstande bin, in der Architektur zu leisten." (Günther Domenig)
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Steinhaus Betriebs GesmbH
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